FAQ

Was ist eine Trophoblasten Erkrankung ?

Unter einer Trophoblasterkrankung („Blasenmolen“) versteht man die abnormale Entwicklung der Plazenta. Es handelt sich hierbei um ein seltenes Krankheitsbild. Die Häufigkeit liegt bei etwa 1 zu 1000 Geburten. Man unterscheidet 2 Arten von Blasenmolen : 

  • Die komplette Blasenmole : Hierbei handelt es sich um ein Schwangerschaftsprodukt ohne Embryo bzw. Fetus. Die Plazenta entwickelt eine « traubenartige » Struktur. 
  • Die inkomplette oder partielle Blasenmole : Im Schwangerschaftsprodukt kann sich ein Embryo entwickeln, dieser ist allerdings häufig mit schweren Fehlbildungen verbunden. remplacer par: hat allerdings häufig schwere Fehlbildungen.

Warum ist eine Beta-hCG (Schwangerschaftshormon) Verlaufskontrolle notwendig ?

Nach einer Blasenmolen-Schwangerschaft besteht das Risiko des Zurückbleibens von Blasenmolen-Gewebe in der Gebärmutter. Dieses kann weiterwachsen und eine Aussaat in andere Körperregionen zur Folge haben. Das Risiko rechtfertigt regelmäßige engmaschige Kontrollen. Welche leicht mittels Blutabnahme und Dosierung des Schwangerschaftshormons β-hCG durchgeführt werden können. Bei ca. 80-90% der Frauen sinken die Hormonwerte schnell ab und sind bald nicht mehr nachweisbar, dies entspricht einem kompletten Verschwinden der Blasenmole.

In welchen Abständen erfolgt die Kontrolle des Beta-hCG ?

Eine Blutabnahme ist wöchentlich bis zur Negativierung erforderlich. Danach erfolgt sie monatlich während 6 (inkomplette Blasenmole) bis 12 Monaten (komplette Blasenmole).

Was passiert im Falle einer Persistenz oder Erhöhung des Beta-hCG-Spiegels ?

Wenn die komplette Negativierung ausbleibt ist eine spezielle Betreuung angebracht. Eine Reihe von Untersuchungen wie Thoraxröntgen, Ultraschall und Computertomographie werden vorgenommen. In diesem Falle kontaktieren wir Ihren Arzt um gemeinsam das weitere Vorgehen und die nötigen Untersuchungen zu besprechen. Eine derartige Situation erfordert eine angepasste Chemotherapie welche im Regelfall eine komplette Heilung ohne Einfluss auf die Fruchtbarkeit nach sich zieht.

Welche Verhütung während der Kontrollen ?

Eine wirksame Verhütung ist unmittelbar nach Abstoßung und während der Verlaufskontrollen unerlässlich. Empfohlen wird die hormonale Kontrazeption, vorausgesetzt es bestehen keine Gegenanzeigen für die Einnahme der Pille. Eine Alternative stellt das Einsetzten einer Spirale 6 Wochen nach Abstoßung der Blasenmole dar.

Kontaktpersonen

Ihr Arzte oder unsere Referenz-Pflegeperson steht jederzeit zur Verfügung um Ihre Fragen unter folgender Nummer zu beantworten :
Tel : 022 382 41 84
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